oberflächenbearbeitung des aluminiums

Allseitige Verwendbarkeit des Aluminiums wird mit entsprechender Oberflächenbehandlung geschaffen, weil das Rohaluminium an der Luft sehr schnell oxidiert. Eigene Schutzfähigkeit von Aluminium mit der Bildung einer natürlichen Oxidschicht auf der Oberfläche, kann mit dem Eloxieren (Anodizieren) wesentlich verbessert werden. So bearbeitende Oberfläche des Aluminiums ist wetterfest und gegen mechanische und einige chemische Einflüsse beständig.
Die Eloxalanlage für Eloxieren des Aluminiums bei dem Unternehmen Aluminium Kety Emmi ist eine der modernsten Linien Europas. Diese Linie ist dem Eloxieren der Stückkomponenten mit dem Bedarf nach der Hochqualität und dem Schwerpunkt nach speziell Effekten, wie Farben des Edelstahls –Inox Aussehen und eloxierte Oberfläche mit Hochglanz gewidmet, wobei maximalle Dimension von Werkstück 3.500 x 650 x 1.550 mm ist.

Es gibt zur Verfügung folgende:

Gruppen oder das Aussehen der eloxierten Oberfläche:

  • Natur eloxiert,
  • Elektrochemische Farben nach EURAS (C31 – C35) (UV- beständig),
  • Edelstahl / Inox Aussehen,
  • Chemische Farben (nicht UV - beständig).

Vorbehandlungen des Aluminiums (nach DIN 17611):

E0 gebeizt,
E1 geschliffen,
E2 gebürstet,
E3 poliert,
E4 gebürstet und geschliffen,
E5 geschliffen und poliert,
E6 geglättet (stark gebeizt),
E7 elektrochemisch poliert,
E8 mechanisch poliert + elektrochemisch poliert,
E9 gestrahlt.

 

Mechanische Vorbehandlungen


Durch die mechanische Behandlung der Oberfläche, z. B. durch Polieren und Schleifen, verleihen wir den Aluminiumprofilen ein besonderes Aussehen. Kleinere Fehler werden auf der Oberfläche entfernt, es kommt zum einheitlichen Aussehen und die Oberfläche ist für die weitere Bearbeitung (Dekorationsoberfläche) vorbereitet.

Polieren
Polieren kann automatisch oder von Hand durchgeführt werden. Wegen des geringen Verlustes des Materials erzielt man glatte, glänzende Oberfläche ohne Kratzer und mit hohem Glanz.

Schleifen/Bürsten 
Durch Schleifen oder/und Bürsten können auch größere Fehler auf der Oberfläche beseitigt werden und dadurch wird auch das Aussehen  vereinheitlicht.
 

Chemische Vorbehandlungen

Entfettung 
Verläuft in drei Stufen: Vorentfettung, Entfettung und Ausspülung. Durch  dieses Verfahren werden von der Oberfläche des Aluminiums verschiedene Unreinheiten wie z. B. Öl oder Schmutz entfernt.

Ätzen und Beizen
Beizen ist ein chemisches Verfahren, das in der Alkalilösung verläuft. Durch Ätzen bekommt die Oberfläche mattiertes Aussehen, das bezüglich der Art der Aluminiumlegierung, des Zustandes der Oberfläche, der Temperatur, und der Bearbeitungszeit unterschiedlich ist. Die angeführten Verfahren können auch als Vorbehandlung des Eloxierens dienen.

Elektrochemisches Polieren
Dadurch wird dem Aluminium glänzende Oberfläche geliehen. Damit bekommt das Aluminium eine glänzende Oberfläche, die aber hoch empfindlich ist und muss deswegen schnellstens möglich eloxiert werden.

 

Anodizieren ist elektrochemisches Verfahren, bei welchem sich auf dem Aluminium eine dickere Oxidschicht bildet, die die Oberfläche nicht nur schützt, sondern kann mit Zugabe bestimmter Farbtöne auch verschiedene Farbtönung bekommen.

Beim Anodizieren wird das Aluminium in die Wanne mit Elektrolyt getaucht, was dann auf den Pluspol der Gleichstromquelle angeschaltet und damit zu Anode wird. Mit der Gleichspannung gehen Hydroxidanionen zur Anode, wo sie Sauerstoff abgeben. Dieser reagiert mit Aluminium und bildet Aluoxid. Die Oxidschichtstärke hängt von der Temperatur, dem Elektrolyt – H2SO4,  gebrauchter Elektrostärke, Spannung und der Dauer des Anodizierens ab. Diese Oxidschicht entsteht aus großer Zahl offener Poren, die aber geschlossen werden müssen, was durch Verfahren Siling möglich ist. 
Anodizierte Schicht kann schließlich beliebig gefärbt werden.

Ergänzung unseres Angebots: Siebdruck, Tampodruck, Gravieren 

Tabelle: Empfohlene  Schichtdicke beim Anodizieren

Schichtdicke in µm Verwendungsbereich
25 Außenverwendung: die Oberfläche ist der Korrosion 
und der Abnutzung sehr ausgesetzt.
20 Außenverwendung: stärker oder normaler Einfluss, z. B.  Baumaterial, Fahrzeuge und Schiffe.
15 Außen- und Innenverwendung: 
- relativ starke Abnutzung im Inneren, z.B. Geländer, 
- Außenverzierungsdetails.
10 Außen- und Innenverwendung: 
gewöhnlicher Einfluss Innen und Außen an der trockenen und sauberen  Luft. 
Scheinwerfer, Beschläge, Zierleisten an Fahrzeugen, Sportausrüstung.
5 Innenverwendung: gewöhnlicher Einfluss.